Impfen

Terminvereinbarung

Impfmöglichkeiten bestehen bei vielen Haus- und Fachärzten, niedergelassenen Privatärztinnen und -ärzten sowie Betriebsärztinnen und Betriebsärzten. Termine werden direkt von den teilnehmenden Praxen vergeben.

Auch bei zahlreichen Impfaktionen von Praxen oder Vereinen besteht die Möglichkeit eines kurzfristigen Impftermins.

Für Kinderimpfungen (5 bis 11 Jahre) im Düsseldorfer Impfzentrum 2.0 ist eine Terminvereinbarung über die Corona-Hotline erforderlich. Weitere Informationen

Impfungen ohne Termin

Impfstelle U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee, Verteilerebene Servicepoint der Rheinbahn.
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags von 10 bis 17.30 Uhr

Impfstelle in der ehemaligen Bücherei am Bertha-von-Suttner-Platz 1 (Lageplan)
Öffnungszeiten: Montags, dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 10 Uhr bis 18 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 22 Uhr.

Das Impfmobil macht an folgenden Standorten Halt (wenn nicht anders angegeben, jeweils von 10 bis 17.30 Uhr):

  • Donnerstag, 13. Januar, St. Antonius Kirche, am Schönenkamp 143
  • Freitag, 14. Januar, St. Maria Königin Kirche, Krahnenburgstraße 3
  • Montag, 17. Januar, an der Kirche St. Ursula, Margaretenstraße 5
  • Dienstag, 18. Januar, an der katholischen Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit, Jülicher Straße 50
  • Mittwoch, 19. Januar, an der Liebfrauenkirche, Ackerstraße 209a
  • Donnerstag, 20. Januar, an der St. Josefkirche, Josefsplatz 12
  • Freitag, 21. Januar, an der Kirche St. Suitbertus, Suitbertus-Stiftsplatz 6.

Bitte beachten:
Eine Vorab-Anmeldung ist nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis benötigt. Wer einen Impfausweis besitzt, sollte diesen ebenfalls mitbringen. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt, dabei werden - sofern verfügbar - alle aktuell zugelassenen Impfstoffe angeboten. Menschen, die eine Zweit- oder Auffrischungsimpfung haben wollen, sollten den Nachweis der bisherigen Impfung(en) mit sich führen und den empfohlenen Zeitraum für die Folgeimpfung einhalten. Für Rückfragen steht das geschulte Personal vor Ort zur Verfügung.

In den städtischen Impfstellen und durch das Impfmobil werden Booster-Impfungen für Personen ab 12 Jahren mit einem Abstand von mindestens 3 Monaten nach der Grundimmunisierung angeboten. In der Altersgruppe der 12-17-Jährigen ist ein ärztliches Aufklärungsgespräch mit den Jugendlichen bzw. deren Sorgeberechtigten zwingend notwendig. (Weitere Informationen finden Sie unten unter Auffrischungsimpfungen)

Informationen in Leichter Sprache
Aufklärungsmerkblatt zur Impfung

Inhalt zuletzt bearbeitet am: 13.01.2022

Wer hat Anspruch auf eine Impfung?

Anspruch auf eine Impfung in Deutschland haben Personen,

1. die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind

2. die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben

3. die in Deutschland in medizinischen Einrichtungen betreut, gepflegt oder behandelt werden

4. die in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind.

Auffrischungsimpfungen

Wer kann sich in den städtischen Impfstellen boostern lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung zur COVID-19-Auffrischimpfung hinsichtlich des Impfabstandes geändert. Demnach kann die Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff für Personen ≥18 Jahre bereits ab dem vollendeten 3. Monat nach Abschluss der Grundimmunisierung verabreicht werden.

Darüber hinaus hat das Ministerium für Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) am 30. Dezember 2021 in einem aktuellen Impferlass geregelt, dass nun auch Auffrischungsimpfungen von 12- bis 17-Jährigen in den Impfstellen der Kreise und kreisfreien Städte möglich sind. In dieser Altersgruppe ist ein ärztliches Aufklärungsgespräch mit den Jugendlichen bzw. deren Sorgeberechtigten zwingend notwendig.

Pressemitteilung des MAGS

Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen bis auf weiteres eine einmalige COVID-19-Impstoffdosis im Abstand von mindestens 3 Monaten zur Infektion erhalten.

Wegen des höheren Risikos für einen schweren COVID-19-Verlauf sollen ältere oder vorerkrankte Personen bei den Auffrischimpfungen unbedingt bevorzugt berücksichtigt werden, so die STIKO.

Personen, die vor mindestens 4 Wochen mit dem Impfstoff der Firma Johnson & Johnson geimpft wurden, sollten ebenfalls einen Termin zur Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff vereinbaren.

Welche Impfstoffe werden verimpft?

Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet werden. (Quelle: Ständige Impfkommission/RKI, 18. November 2021, https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-11-18.html)

Wo kann man eine Auffrischungsimpfung erhalten?

Die Impfungen erfolgen durch niedergelassene Arztpraxen. Obengenannte Personengruppen können Auffrischungsimpfungen auch in den dezentralen Impfstellen (Hauptbahnhof und U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee) und beim mobilen Impfteam erhalten.

Beachten sie bitte die empfohlenen Zeiträume zwischen den Impfungen und bringen einen Nachweis der vorherigen Impfungen mit.

Impfungen für Kinder und Jugendliche

Informationen zu den Impfmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche (5 bis 11 Jahre und ab 12 Jahren) erhalten sie hier.

An wen können sich Patientinnen und Patienten wenden, die nach einer Corona-Schutzimpfung Nebenwirkungen entwickeln?

Personen, die nach einer Corona-Schutzimpfung schwerwiegendere Nebenwirkungen zeigen und medizinische Hilfe benötigen, sollten sich unbedingt an ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin wenden. In akuten Notfällen sollte darüber hinaus der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 kontaktiert werden.

Darüber hinaus sollten sich Personen, die nach einer Corona-Schutzimpfung schwerwiegendere Nebenwirkungen zeigen, an das Paul-Ehrlich-Institut wenden. Denn die Nebenwirkungen können über das COVID-19-Meldeformular auf der Webseite des Bundes unter https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html gemeldet werden. Die Meldungen gehen direkt an die Bundesoberbehörden Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder das Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Sie überwachen Risiken und Nebenwirkungen nach der Zulassung. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über Impfstoffe zur Verfügung gestellt werden. Dies hilft dabei, Impfstoffe in ihrer Anwendung sicherer zu machen.

Nachweise von Impfungen und Genesungen (2G, 3G)

Eine nachgewiesene Immunisierung durch vollständige Impfung oder Genesung ersetzt den Nachweis eines negativen Testergebnisses beispielsweise bei Veranstaltungen oder in der Gastronomie, bei denen 3G gilt.

Zusätzlich werden vollständig Geimpfte und Genese bei den Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt. Quarantänebestimmungen, zum Beispiel bei der Einreise, und verpflichtende Schultestungen können für sie entfallen.

Abstands- und Maskenregeln gelten weiterhin.

Nachweis

Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:

  1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff
  2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt
  3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.
  4. eine amtliche Quarantäneanordnung für positiv getestete Personen als Nachweis einer vorherigen, durchgemachten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

Die Nachweise müssen gemäß Bundesverordnung jeweils in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorliegen; sie können digital oder in Papierform vorhanden sein.

Woran erkenne ich den Unterschied zwischen der Bescheinigung für einen Bürgertest und dem PCR-Test?

Die Testzeugnisse müssen nach den rechtlichen Vorgaben die Testart ausweisen. Diese ist also klar auf der Bescheinigung aufgeführt.

Was mache ich, wenn ich die Bescheinigung meines positiven Ergebnisses nicht mehr vorliegen habe?

Wenn Sie die Bescheinigung nicht aufbewahrt haben, sollten Sie zur erneuten Ausstellung der Bescheinigung Kontakt zum untersuchenden Labor aufnehmen. Sollte die Testung über den Hausarzt/die Hausärztin erfolgt sein, sollte dort eine Kopie des Befundes angefragt werden.

Zwei große Labore in Düsseldorf, die eine Vielzahl von Testungen durchführen und durchgeführt haben sind das Labor Zotz|Klimas und die Medizinischen Laboratorien Düsseldorf. Sollten Sie dort getestet worden sein, können Befunde des Labors Zotz|Klimas unter dem Online-Formular www.corona-walk-in.de/nachforderung/ oder für die Medizinischen Laboratorien Düsseldorf unter www.labor-duesseldorf.de/immunitaetsnachweis-genesene/ oder per E-Mail genesene-nachweis@labor-duesseldorf.de angefordert werden. Wurde der PCR-Test bei einem anderen Labor durchgeführt, sollte dorthin Kontakt aufgenommen werden.

Wurde Ihr PCR-Tests in der städtischen Testeinrichtung an der Mitsubishi Electric Halle durchgeführt, sollten Sie eine erneute Befundübermittlung beim zuständigen Labor Zotz|Klimas unter www.corona-walk-in.de/nachforderung/ anfragen.

Reisen

Auf das Reisen wirkt sich die jetzige Gleichstellung nur insofern aus, als bei der Rückkehr aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten (nicht aber aus Virusvarianten-Gebieten) für Geimpfte und Genesene kein zusätzlicher Test mehr nötig ist, um die Einreisequarantäne zu vermeiden. Auch hier gilt eine Nachweispflicht der Immunisierung.

Digitaler Impfnachweis

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Der digitale Impfnachweis ist eine weitere Möglichkeit, um seine persönliche Coronaschutzimpfung zu dokumentieren und nachzuweisen. So wird nach der Zweitimpfung ein QR-Code generiert, der alle wichtigen Daten zur Coronaschutzimpfung enthält. Dazu zählen Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften, das Geburtsdatum sowie Impfstoff, Impfdatum und Impfdosis. Mit der Einführung des digitalen Impfnachweises wurde durch die Europäische Union ein standardisiertes Verfahren etabliert, das in der gesamten EU gültig ist.

Das Zertifikat kann von allen Geimpften digital in der Corona-Warn-App beziehungsweise in der dafür neu entwickelten CovPass-App gespeichert werden. Alternativ ist es auch möglich, den QR-Code als Ausdruck mitzuführen.

Grundsätzlich erhält man den digitalen Impfnachweis an dem Ort seiner Zweitimpfung. Für alle anderen können ergänzend auch Apothekerinnen und Apotheker sowie Ärztinnen und Ärzte nachträglich Impfnachweise ausstellen.

Zweitimpfung nach AstraZeneca (Kreuzimpfungen)

Das Land NRW setzt die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) um und ermöglicht Menschen, die ihre Erstimpfung mit dem Wirkstoff AstraZeneca erhalten haben, eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff.
Konkret bedeutet das: Jeder Person, die im Impfzentrum eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten hat, wird im Impfzentrum eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (derzeit Biontech) angeboten.
Jeder volljährigen impfwilligen Person, die sich im Juli und August 2021 mit dem Impfstoff von AstraZeneca erstmalig impfen lässt, wird zur Vervollständigung der Impfserie in einem Abstand von mindestens vier Wochen eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten. Wer die Erstimpfung mit AstraZeneca bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erhalten hat, soll dort grundsätzlich auch die Zweitimpfung erhalten.

Welche Impfstoffkombination wird in Düsseldorf verimpft?

Kreuzimpfungen sind mit den in der EU zugelassenen Impfstoffen möglich also Binotech, Moderna und Astra-Zeneca. In den Düsseldorfer Impfzentren werden nur Zweitimpfungen mit Biontech nach einer Astra-Erstimpfung durchgeführt. Andere Kombination werden dort aktuell nicht angeboten.

Werden Kreuzimpfungen bei Urlauben im Ausland anerkannt?

Ob eine Kreuzimpfung auch im Ausland als vollständiger Impfschutz angesehen wird, hängt vom jeweiligen Land ab. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Abreise über die Einreisebedingungen und Coronaregeln Ihres Ziellandes

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